"Die Zauberfeder aber blieb zurück in meiner Hand..."

ПО-РУССКИ:
ЮРИЙ А. ТРЕГУБОВ Жизнь, творчество, воззрения и Vosem’ let

…mit diesen Worten endet ein Gedicht, in dem Jurij Treguboff im Alter von 85 Jahren die Basis für sein literarisches Schaffen aufzeigt. Ihm wurde eine Feder geschenkt, die “wie von selbst über die Zeilen gleitet, wenn er die Wahrheit schreibt, was ihm aus dem Gemüt und reinem Herzen kommt, jedoch bleischwer wird, sobald er Bösartiges, Unehrliches zusammenspinnt.”
Er schrieb neben seiner Autobiografie neunzehn Romane geschichtlichen und zeitkritischen Inhalts, ein Gedichtbändchen und übersetzte ihm wichtige Texte aus dem Russischen. (Mehr Informationen zum Autor Jurij Treguboff).

…das ist auch der Titel des Vortrags, den Anita Treguboff, Herausgeberin seiner Bücher im Feuervogel-Verlag, nach dem Tod ihres Mannes über sein ungewöhnliches Leben und Werk hält. Weiterlesen über Anita Treguboff oder Vorträge.

Von dem im November 2007 für die Internet-Enzyklopädie Wikipedia erstellten Artikel wurden die Verweise auf historische Zusammenhänge und zu Charakter und Persönlichkeit von Jurij Treguboff Anfang Februar 2008 derart rigoros zusammengestrichen, daß er wesentlich an Aussagekraft verloren hat. Daher wird die ursprüngliche Fassung jetzt im Bereich “Aktuell” unter Wikipedia-Artikel 2007 gezeigt.

Jurij Treguboff hatte die Vision, daß seine Bücher eines Tages auch seinen Landsleuten in Rußland zugänglich gemacht werden können. Ein erster Schritt war die Veröffentlichung seiner Autobiografie “Acht Jahre in der Gewalt der Lubjanka” Vosem’ let vo vlasti Lubjanki
2001 im Verlag Possev, Moskau. Seit 2004 befinden sich in der Bibliothek des Museums Marina Zwetajewa, Moskau, einige seiner Bücher und russischen Manuskripte. Vor der Frankfurter Buchmesse 2005 bekundete die Russische Nationalbibliothek in St. Petersburg Interesse an Jurijs Büchern und zeigte sie im Januar 2006 in einer Ausstellung. Da Jurij Treguboffs Großeltern mütterlicherseits aus Georgien stammen, bot Anita Treguboff sein Lebenswerk der Nationalbibliothek des Georgischen Parlaments, Tiflis, an und erhielt kurz vor Ausbruch des Kriegs zwischen Georgien und Rußland im August 2008 die Bestätigung, daß alle Pakete angekommen sind. Die Briefe der Russischen Nationalbibliothek und des Museums Marina Zwetajewa mit deutscher Übersetzung können Sie unter Anita Treguboff nachlesen.

Unterdessen wurde Jurij Treguboffs literarisches Lebenswerk als eBooks der Amazon Kindle Edition veröffentlicht und steht interessierten Lesern nunmehr elektronisch zur Verfügung.

„Ich war eine literarische Marktfrau“

Zusätzlich werden die Bücher auf CD-R zum Lesen am heimischen Computer angeboten; von ausgewählten Titeln gibt es auch die russische Fassung auf CD-R sowie HörBücher auf Audio-CD. Einzelheiten entnehmen Sie bitte den Seiten der jeweiligen Bücher.

Ich bin den modernen Medien sehr dankbar, da sie mir die Chance geben, die vor vielen Jahren veröffentlichen Werke Jurij Treguboffs dem heutigen Leser erneut zugänglich zu machen.

Im September 2013 habe ich als Ergänzung zu Jurijs Büchern das im Jahr 1956 von der Humboldt-Universität zu Berlin herausgegebene Werk von Karl Rose Grund und Quellort des russischen Geisteslebens – Von Skythien bis zur Kiewer Rus über die Christianisierung Rußlands im 10. Jahrhundert als eBook der Amazon Kindle Edition veröffentlicht. Im Januar 2014 folgte das 1952 von der Evangelischen Verlagsanstalt Berlin verlegte Werk: Predigt der russisch orthodoxen Kirche: Wesen – Gestalt – Geschichte. Mehr unter Karl Rose.

Nach Jurijs Tod habe ich seine Bücher auf Kunsthandwerkermärkten und Stadtfesten überall in Deutschland verbreitet. Diese Aktionen waren im August 2015 beendet – ich bin ausverkauft! Als Schlusspunkt habe ich ein eBook veröffentlicht unter dem Titel “Ich war eine literarische Marktfrau – Die Geschichte von Jurij und Anita”.

Jurij Andrejewitsch Treguboff
Jurij A. Treguboff